2012 Bericht WN

Gegen den Wind
So., 15.04.2012
Münster - Von Ulrich Schaper
Foto: Wilfried Hiegemann

Starter lassen sich beim 29. Volkslauf „Rund um den Allwetterzoo“ vom Aprilwetter nicht abschrecken

Es war schon immer allgemeiner Kenntnisstand, dass es für Läufer prinzipiell kein schlechtes Wetter gibt. Vielleicht ein bisschen besseres und ein bisschen weniger besseres. Aber schlecht, nein, allenfalls das nötige Equipment könnte nicht den Anforderungen entsprechend ausgewählt sein. So lautete die gute Nachricht bei der 29. Auflage des Volkslaufes „Rund um den Allwetterzoo“: Es regnet nicht.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden“ sagte Bernhard Kreienbaum vom Ausrichter Volkslauf Union (ESV Münster und TSV Handorf); und auch er gab zu Protokoll: „Für das Wetter sind wir nicht zuständig – der Rest hat prima geklappt.“ Einige widrige Bedingungen stellten sich den rund 850 Teilnehmern in den Weg; vor allem der böige Wind machte dem einen oder anderen zu schaffen. Die ersten, die sich erfolgreich gegen die Natur zu stemmen wussten und sich den Tagessieg über die fünf Kilometer sicherten, waren Markus Hein (17:01 Minuten/ Kölner Triathlon Team) und Sabine Knothe (19:28) von den Laufsportfreunden aus Münster. „Ich war ein bisschen überrascht, als mir einer der Zuschauer noch auf der Zielgrade zurief, hinter mir sei noch jemand“, sagte Hein, der in Münster auf Familienbesuch – sein Bruder studiert hier – war. Ebenso mit der Natur auf Du und Du war der Sieger des Halbmarathons, den rund 300 Läufer in Angriff nahmen. „Mir machen solche Witterungsbedingungen nichts aus“, sagte Ralf Gottheil (1:17:54 Stunden), der ein kontrolliertes Rennen lief und für den es an der Sentruper Höhe der zweite Sieg nach 2009 war. Dem zweitplatzierten Mirko Schuler (1:18:53/Road Runners Ahlen) nahm er rund eine Minute ab. Die Frauenkonkurrenz gewann Jela Esselmann (1:32:40 Stunden/Team Erdinger Alkoholfrei). Einen beachtlichen Erfolg feierte das Duo um den erblindeten Ulrich Badde und Werner Driese (beide LSF Münster). Bei ihrem ersten Start beim „Lauf um den Allwetterzoo“ erreichte das Duo, das schon seit 2001 zusammen läuft, nach 1:58:32 Stunden die Zielmarke. Als letzte Konkurrenz betraten die 10-km-Läufer die Strecke. Hier siegten Sebastian Fischer (35:40 Minuten/SG Friesen Telgte) und Melanie Kionka (39:40/LG Hamm). Die Hackordnung des Abschlusswettkampfes war dabei schnell hergestellt – sowohl Fischer als auch Kionka zogen vom Start weg auf und davon. Die Konkurrenz war nicht in der Lage, ihrem vorgelegten Tempo zu folgen.

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